Informationen und Nachrichten zum Herdenschutz

Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe stellt Informationen zum Herdenschutz und zu ihren Aktivitäten bereit.

Patenschaften für Herdenschutzhunde

Download Flyer Patenschaft für HSH (PDF, 250 Kbyte)

Mit der Ausrottung der Wölfe in Deutschland sind auch Herdenschutzhunde hierzulande fast in Vergessenheit geraten. Aber gerade sie schützen Schafe und andere Weide­tiere zuverlässig vor Wölfen. Während sie in Ländern, in denen der Wolf nie ausgerottet wurde, ihre Bedeutung für Hirten und Viehhalter nie verloren haben, müssen Weidetierhalter in Deutschland seit der Rückkehr der Wölfe den Umgang mit ihnen erst wieder neu lernen.

Besonders in den etablierten Wolfsgebieten in Ost­deutschland und Niedersachsen machen immer mehr Schäfer mit ihnen gute Erfahrungen. Allerdings beglei­tet von einer Problematik: Der Einsatz von Herden­schutzhunden kostet Zeit und Geld. Schließlich müssen die Hunde ausgebildet und täglich versorgt werden. Und auch die Anschaffungskosten gehen ins Geld.

Doch ihr Einsatz lohnt sich. Nicht nur für die Wei­detierhalter, wenn Wolfsrisse dank der Arbeit der Hunde, idealerweise mit Elektrozäunen ergänzt, gegen Null gehen. Damit hat auch die artgerechte Nutztierhal­tung eine Zukunft. Und wo die Anwesenheit von Wöl­fen ohne Bilder von gerissenen Schafen möglich ist, steigt in der Bevölkerung die Akzeptanz für den Vorfahren der Herden­schutzhunde. Die Hunde tragen damit wesentlich zum Schutz der Wölfe bei.

Damit die Weidetierhalter nicht allein auf den Kosten für den tierischen Herdenschutz sitzenbleiben, haben wir, die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. (GzSdW), beschlossen, Patenschaften für Herdenschutz­hunde zu vermitteln. Damit möchten wir zunächst die Nutztierhalter unterstützen, mit denen wir bereits erfolgreich zusammenarbeiten. Gleichzeitig entwic­keln wir Kriterien, mit denen wir weitere Tierhalter für Herdenschutzhund-Patenschaften auswählen.

In den kommenden Ausgaben unserer Zeitschrift „Rudelnachrichten“, die unter https://www.gzsdw.de/rudelnachrichten zu finden sind, stellen wir Hunde vor, die durch Patenschaften unterstützt werden. So können sich Paten und Interessierte ein genaues Bild davon machen, wie ihr Beitrag den Empfängern hilft.

Die Patenschaft ist auf ein Kalenderjahr angelegt. Der Pate erklärt sich bereit, monatlich 10 Euro zu spen­den, die er in einem Jahresbeitrag von 120 Euro über­weist. Der Patenbeitrag geht an die GzSdW, die ihn an die Nutztierhalter weiterleitet. Es werden nur nachweis­lich geeignete Herdenschutzhunde unterstützt. Der Pate erhält für seinen Beitrag eine Urkunde und eine Spen­denbescheinigung von der GzSdW.

Bundesamt für Naturschutz, Skript Herdenschutz

Download BfN_Skript530_Herdenschutz (PDF, 298 Kbyte)

Agridea Film "Herdenschutz mit Zäunen"

Agridea, die Schweizerische Vereinigung für die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums, hat einen sehr informativen Film über die Nutzung von elektrifizierten Zäunen als Herdenschutzmaßnahme erstellt. Die GzSdW hat, weil der Film ursprünglich in "Schwiezerdütsch" nicht für Jedermann gut verständlich war, mit anderen Organisationen gemeinsam eine hochdeutsche Übersetzung finanziert.

Hier der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=7p0emLSpGlM&feature=share&fbclid=IwAR1REtPc2NOuPJZ8F-a4YL9jWv7tIM1uCU7OPetciU3IAaIEztqSu-y9uKM

Herdenschutzhunde Schweiz

Eine sehr gute Erklärung zum Verhalten bei Kontakt mit freilaufenden Herdenschutzhunden, wie sie in den schweizer Alpen üblich sind: https://youtu.be/iMrxnItHRIc

Auch wenn in Deutschland Herdenschutzhunde in der Regel hinter Zäunen gehalten werden ist das Video interessant, zeigt es doch sehr eindrucksvoll, dass Verständnis und Rücksichtnahme wichtig sind, wenn das Zusammenleben vfon Wolf und Mensch gelingen soll.

AID-Broschüre "Sichere Weidezäune"

Download AID-Broschüre "Sichere Weidezäune" (PDF, 8,83 Mbyte)

Weidehaltung ist eine weit verbreitete Haltungsform bei vielen Nutztierarten. Dabei ist es wichtig, dass die Tiere nicht ausbrechen und Schaden an Feldfluren verursachen oder gar auf Straßen oder Bahntrassen laufen und den Verkehr gefährden. Eine neue Herausforderung ist durch die Wiederkehr der Wölfe nach Deutschland entstanden, denn jetzt muss zusätzlich verhindert werden, dass Wölfe in die Weiden eindringen und Nutztiere töten. Die wichtigsten Regeln für den Bau geeigneter Weidezäune, die auch den Vorschriften des Tierschutzes entsprechen werden in der aid-Broschüre "Sichere Weidezäune" dargestellt.

Ich hab da mal eine Frage zum Herdenschutz Anlage zu den Rudelnachrichten Frühjahr 2019

Download Anlage Herdenschutztechnik (PDF, 1,68 Mbyte)

Kontakte und Informationen zum Thema „Pferd und Wolf“

Download Kontakte und Informationen zum Thema Pferd und Wolf (PDF, 112 Kbyte)

Brauchen Pferde Herdenschutzhunde?

Download Brauchen Pferde Herdenschutzhunde? (PDF, 456 Kbyte)

Ein Beitrag von Hanno Pielartz über Herdenschutzhunde, die 4 Araberhengste schützen.