13.03.2009 Zweiter Wolf in der Lausitz mit Halsbandsender
Das Kontaktbüro "Wolfsregion-Lausitz" meldet:
Am 13.03.2009 wurde vom Wildbiologischen Büro LUPUS ein zweiter Wolf mit einer Fußfalle auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz gefangen und mit einem GPS-GSM Halsbandsender ausgestattet. Es handelt sich wieder um einen 10 Monate alten Wolfsrüden aus dem Nochtener Rudel. Bereits am Freitag letzte Woche wurde im Revier des Nochtener Rudels ein junger Rüde erfolgreich besendert. Dieser hat das Elternrevier inzwischen verlassen und befindet sich in Brandenburg westlich der A13. Erstmals kann damit die Abwanderung von einem jungen Wolf in Deutschland wissenschaftlich verfolgt werden. Die Aktion erfolgt im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) und ist Teil des vom BfN initiierten und vom Sächsischen Umweltministerium unterstützten F+E Vorhabens „Pilotstudie zur Abwanderung und zur Ausbreitung von Wölfen in Deutschland“. Das Pilotprojekt wird vom BfN mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.